20 09

Gartenhalle steht in Stadthallen-Schließzeit als Alternative bereit

Zusätzliche Konferenzeinbauten machen Gartenhalle in Karlsruhe fit für Kongresse aller Art

Ab Sommer 2017 geht es los: Die Stadthalle des Karlsruher Kongresszentrums schließt ihre Türen und wird über zwei Jahre lang umfangreich erneuert. Für das größte innerstädtische Kongresszentrum Deutschlands, das von der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) betrieben wird, eröffnen sich durch die Modernisierung neue Vermarktungsperspektiven: Die fünf Veranstaltungssäle für bis zu 4.000 Personen, fünf Konferenzräume sowie 17 Seminarräume und drei Foyers mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 13.000 Quadratmetern spiegeln nach der Sanierung die Stärken des Standorts Karlsruhe – Forschung und Innovation – im modernen Ambiente wider. Über 50 Mio. Euro sollen investiert werden, um den Kongressstandort nachhaltig zu stärken.

Um einen hochwertigen Ersatz für die Stadthalle, das Kernobjekt für Kongressveranstaltungen, anbieten zu können, wird die benachbarte Gartenhalle während der Schließphase mit Konferenzräumen ausgestattet. Geplant sind zwei fest eingebaute Räume mit Kapazitäten von 150 bzw. 221 Sitzplätzen. Zusätzlich schafft ein mit Akustikvorhängen abgetrennter Bereich mit bis zu 1.000 Sitzplätzen und fest installierter Konferenztechnik auch eine adäquate Plenarsituation für Kongressveranstaltungen. Die Umsetzung der temporären Kongresseinbauten wird im Sommer 2017 erfolgen. Mit dieser Maßnahme kann ein Großteil der Bestandskongresse während der Umbauarbeiten weiterhin am Standort Karlsruhe stattfinden.