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Baden-Württemberg bietet sowohl Energiedienstleistern als auch Herstellern von Energietechnologie – sowohl im konventionellen Bereich als auch auf dem Gebiet der regenerativen Energienutzung - beste Standortbedingungen: mit seiner breiten Forschungs- und Hochschullandschaft, zahlreichen Technologietransferzentren (Steinbeis) und regionalen Branchennetzwerken. Informieren Sie sich über den Energiestandort Baden-Württemberg.
Baden-Württemberg hält eine führende Position in der Entwicklung neuer Energieformen. Bei der Entwicklung der Brennstoffzelle zur Marktreife beispielsweise haben Baden-Württemberg und seine Unternehmen eine Vorreiterrolle übernommen. So ist mit Ballard Power Systems eines der weltweit führenden Unternehmen für emissionslose Brennstoffzellen auf Basis protonenleitender Membranen mit einem Standort in Baden-Württemberg vertreten. Zudem beschäftigen sich zahlreiche Unternehmen des Landes intensiv mit der Brennstoffzellentechnologie, darunter führende baden-württembergische Automobilunternehmen, Zulieferfirmen wie Freudenberg oder Mann + Hummel sowie Energieanbieter wie EnBW.
Mit der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) hat Deutschlands drittgrößtes Energieunternehmen seinen Hauptsitz im Land. Neben führenden Unternehmen aus den Clusterbereichen Gas, Wasser und Strom ist außerdem ein führender deutscher Solarstromproduzent, die S.A.G. Solarstrom AG, in Baden-Württemberg zu Hause.
Baden-Württemberg ist darüber hinaus führender Standort für Unternehmen aus den Branchen Wasserkraft, Windkraft und sonstige erneuerbare Energien. Bedeutende Unternehmen der Wasserkraftindustrie wie VA Tech Hydro, Voith Siemens Hydro Power Generation, Alstom Power Generation oder der Wasserkraft Volk AG operieren von Standorten in Baden-Württemberg aus. Mit ABB ist auch einer der größten Hersteller von elektrischen Anlagen und Generatoren für Windkraftanlagen im Land angesiedelt. Ein Viertel aller weltweit installierten Windturbinen wurde mit elektrischen Anlagen von ABB ausgestattet. ABB agiert inzwischen weltweit bei der Projektierung und Durchführung von Windkraft-Großprojekten. Auch für die Solarbranche stellt Baden-Württemberg einen bedeutenden Standort dar. Hersteller von Solarzellen und Photovoltaikmodulen wie die RWE Schott Solar GmbH, die Solar Fabrik AG oder die Sunways AG sowie Komplettanbieter von Photovoltaikanlagen haben ihren Sitz im Land, ebenso wie zahlreiche Hersteller von Komponenten für die thermische Solarnutzung.
Ein Großteil der erzeugten Energie wird natürlich im Lande selbst verbraucht. Hier ist die Großindustrie der Hauptabnehmer, gefolgt von den privaten Haushalten und den Betrieben aus Handel und Gewerbe. Bei der Stromerzeugung steht die Kernenergie vor der Steinkohle an erster Stelle. Die Stromerzeugung aus Windkraft und Sonne beträgt noch unter 1 %. In Windkraft, Photovoltaik, Biomasseverwertung, Energieerzeugung durch Abfälle wurden in den letzten Jahren große Summen investiert. Insgesamt liegt der Anteil von Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (einschließlich Laufwasser-, Speicher- und Pumpspeicherwasserkraftwerke) bei rund 7 %.
Energiedienstleister, die in der Erzeugung, Verteilung und dem Handel mit Energieressourcen aktiv sind, agieren in einem ausgesprochenen Wachstumsmarkt. Hintergrund: Der Weltenergiemarkt wird in den nächsten 30 Jahren um zwei Drittel expandieren, was einem jährlichen Nachfragewachstum von 1,7% entspricht. Dabei wird der globale Bedarf an Gas stärker ansteigen als der an anderen fossilen Brennstoffen. Erneuerbare Energien werden in Zukunft zum besonderen Wachstumsmotor. Auch der weltweite Strommarkt wird im Zeitraum bis 2030 um ca. 2,5% pro Jahr wachsen. Der deutsche Strommarkt stellt innerhalb der EU mit rund 40 Mio. Haushalten und etwa 4 Mio. Kunden in Industrie, Handel und Gewerbe den größten und attraktivsten Markt dar.
Eine der weltweit stärksten Wachstumsbranchen ist die Photovoltaik. Die jährlichen Steigerungsraten des Weltmarktes liegen derzeit bei über 30%. In der Photovoltaik ist Deutschland weltweit der derzeit größte Markt. Bei der thermischen Solarenergie ist Deutschland der größte Markt innerhalb Europas und verfügt über die größte Marktdynamik. In den letzten zehn Jahren hat sich der Absatz an Solarwärmeanlagen verzehnfacht. Auch die Windkraft boomt: Insgesamt wuchs die Branche in Europa seit 1995 um das Zehnfache. Die Zahl der in Deutschland im Bereich Windenergie Beschäftigten stieg von ca. 5.000 im Jahr 1994 auf über 45.000 im Jahr 2002. Deutschland ist mit über 50% der installierten Leistung der größte europäische Erzeuger von Windenergie. Mit einem Anteil der Wasserkraft an der Stromerzeugung von ca. 10-12 Prozent hält Baden-Württemberg den Spitzenplatz in Deutschland.
Abteilung Oberflächenchemie und Katalyse Universität Ulm
Abteilung Organische Chemie III Universität Ulm
DLR Institut für Technische Thermodynamik, Stuttgart
Engler-Bunte Institut Bereich Gas, Erdöl und Kohle, Universität Karlsruhe
Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT), Pfinztal
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), Freiburg
Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe
Institut für Chemische Verfahrenstechnik der Universität Stuttgart
Institut für Elektroenergiesysteme und Hochspannungstechnik, Universität Karlsruhe
Institut für Energieübertragung und Hochspannungstechnik (IEH), Universität Stuttgart
Institut für Energiewirtschaft und rationelle Energieanwendungen (IER) Universität Stuttgart
Institut für Kernenergetik und Energiesysteme Universität Stuttgart
Institut für Technische Thermodynamik und Thermische Verfahrenstechnik
Institut für Thermische Strömungsmaschinen Universität Karlsruhe
Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik Universität Stuttgart
Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart
The Institute for Transuranium Elements (ITU), Karlsruhe
Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm e.V. (WBzU), Ulm
Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Stuttgart
KISEM Solare Technologien und Energiedienstleistungen
Das Kompetenzzentrum für Solare Technologien und Energiedienstleistungen KISEM in Marbach am Neckar dient als zentraler Informationspool und Clearingstelle für alle Fragen der Solaren Technologie und Energiedienstleistungen der Region Stuttgart.
Mitglieder dieses Netzwerkes sind die bundesweit führenden Institute für Physikalische Elektronik (IPE) und für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW) der Universität Stuttgart und das Solarenergie Zentrum, das Steinbeis-Transferzentrum Energie-, Gebäude- und Solartechnik und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff- Forschung Baden- Württemberg sowie namhafte Unternehmen wie EnBW Kraftwerke AG, ProTech Energiesysteme GmbH und Würth Solar GmbH & Co. KG.
www.kisem.de
Kompetenz- und Innovationszentrum Brennstoffzelle der Region Stuttgart e.V.
Das Zentrum stößt als Drehscheibe und Kommunikationsplattform für die Brennstoffzellentechnik Kooperationen und Pilotprojekte an. Mitglieder der Initiative sind u.a. Daimler Chrysler, einer der Technologieführer im Bereich Brennstoffzellentechnik, das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., die Fraunhofer Institute für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik, Produktionstechnik und Automatisierung (IPA)so wie für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB), das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg sowie zahlreiche weitere Forschungsinstitute.
www.brennstoffzellen-initiative.de
Forschungsallianz Brennstoffzellen Baden-Württemberg Stuttgart
Der öffentlich geförderten Initiativen des Landes Baden-Württemberg haben sich viele Institute aus den Universitäten Ulm, Stuttgart und Karlsruhe angeschlossen. Aber auch außeruniversitäre Einrichtungen sind hier aktiv, wie z.B. Institute der Fraunhofer Gesellschaft, das Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart, das DLR mit dem Institut für Technische Thermodynamik in Stuttgart und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg in Ulm. Der Fokus in der Forschung liegt derzeit auf den Brennstoffzellentypen PEMFC (Direktmethanol und Wasserstoff) und SOFC.
www.brennstoffzelle-bw.de
ReFuelNet – Netzwerk Regenerative Kraftstoffe
Das Netzwerk Regenerative Kraftstoffe unterstützt die politische Zielsetzung, bis zum Jahr 2010 EU-weit einen Anteil von ca. 6% des Kraftstoffs im Bereich Transport und Verkehr aus regenerativen Quellen bereitzustellen. Die Koordination der im Rahmen des Netzwerks durchgeführten Forschungsprojekte läuft über das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Stuttgart. Zu den verbundenen Forschungseinrichtungen zählen u.a. das Engler-Bunte-Institut der Universität Karlsruhe, Forschungszentrum Karlsruhe GmbH (FZK), Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST), Institut für Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen (IVD) der Universität Stuttgart und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt - Institut für Technische Thermodynamik. Weitere Mitglieder sind die Automobilkonzerne DaimlerChrysler AG und die Volkswagen AG sowie die Aral Forschung GmbH. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) ist die zentrale Koordinierungsstelle für Nachwachsende Rohstoffe.
www.fgsw.uni-stuttgart.de/kompnetz/suedwest.html
SolarRegio Freiburg
Das Freiburger Zentrum und Netzwerk für Solarenergie findet weltweit Beachtung und Annerkennung. Keine andere deutsche Stadt kann auf diesem Gebiet eine vergleichbare Dichte an Forschung und praktischer Anwendung aufweisen. Zu den wichtigsten Institutionen zählen hier die Hauptgeschäftstelle der International Solar Energy Society, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme und das Kiepenheuer Institut für Sonnenphysik. Auch bedeutende Unternehmen wie S.A.G. Solarstrom AG, Optosolar Ges. für opto-elektronische und solare Lösungen mbH, Vordermayer Bauelemente GmbH und die Solar Fabrik AG sind in der Region angesiedelt. Die Region ist darüber hinaus eingebettet in die Solarregion des Oberrhein mit einer länderübergreifenden Kooperation zwischen der Schweiz, Frankreich und Deutschland.
www.solarregion.freiburg.de
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei tour@bw-i.de
