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Baden-Württemberg hat national wie international einen ausgezeichneten Ruf als Automobilstandort. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe und Strukturen dieses Erfolgs und informieren Sie sich über Potenzial, Standorte, Unternehmen, Einrichtungen, Netzwerke und Kooperationsmöglichkeiten.
Sowohl Hersteller als auch Zulieferer profitieren in Baden-Württemberg von einer der weltweit höchsten Industriedichten: Mehr als 3.300 Betriebe aus den verschiedensten Bereichen arbeiten in enger Verbindung mit den Herstellern als Zulieferer, Abnehmer, Kooperations- und Entwicklungspartner.
Die leistungsfähige Kfz-Zulieferindustrie aus Baden-Württemberg genießt einen exzellenten Ruf. Unternehmer und Pioniere wie Behr oder Bosch, Eberspächer, Knecht oder Mahle stehen beispielhaft für schwäbischen Erfindungsgeist und Innovationskraft. Dabei zeichnet sich die baden-württembergische Zulieferindustrie durch hohe Flexibilität aus und entspricht damit den Globalisierungstendenzen der Kfz-Hersteller. Vor allem die Kfz-Industrie profitiert von den Erkenntnissen und Innovationen der Luft- und Raumfahrttechnik.
Jeder zwanzigste Mitarbeiter der baden-württembergischen Industrie ist Ingenieur - ein Anteil, der in Europa unübertroffen ist. Das hat seinen Grund: Mehr als 90.000 Studenten - das ist fast jeder zweite - studieren in Baden- Württemberg Wirtschafts- oder Ingenieurwissenschaften. Viele Hochschulen im Land bieten spezielle Studiengänge aus dem Bereich Mobilität an, so zum Beispiel Konstruktion und Verfahrenstechnik, Fahrzeugtechnologie, Fahrzeugtechnik und Mobilitätsindustriedesign
Informieren Sie sich über alle relevanten Forschungs- und Technologietransfereinrichtungen:
DLR Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung, Stuttgart
DLR Institut für Fahrzeugkonzepte, Stuttgart
DLR Institut für Verbrennungstechnik, Stuttgart
Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (FEM), Schwäbisch Gmünd
Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren (FKFS), Stuttgart
Forschungsinstitut für Pigmente und Lacke e.V. (FPL), Stuttgart
Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft
Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik - Ernst-Mach-Institut (EMI), Freiburg
Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM), Freiburg
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart
Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM), Freiburg
Institut für Aerodynamik und Gasdynamik an der Universität Stuttgart
Institut für Produktentwicklung (IPEK) Universität Karlsruhe
Institut für Strömungslehre Universität Karlsruhe
Institut für thermische Strömungsmaschinen Universität Karlsruhe
Institut für Umformtechnik Universität Stuttgart
Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen an der Universität Stuttgart
Max-Planck-Institut für Metallforschung, Stuttgart
Weitere wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg finden Sie hier: Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und -institute.
Informationen über die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung finden Sie unter www.stw.de.
Science Park I + II Ulm
Der Science Park I in der Wissenschaftsstadt Ulm bietet jungen Unternehmen die Grundlage, in einem professionellen Umfeld zu starten. Der Science Park II ist ein rasch wachsendes Netzwerk aus Universität, Fachhochschule und zahlreichen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstätten innovativer Industriezweige, allen voran das DaimlerChrysler-Forschungszentrum. Den Unternehmen im Science Park - darunter Siemens und Takata - stehen bereits rund 45.000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung, eine Erweiterung ist in Planung.
www.sciencepark-ulm.de
STEP Stuttgarter Engineering Park
Der Stuttgarter Engineering Park bietet mit seinem integrierte Management- und Dienstleistungskonzept eine optimale Infrastruktur für die Entwicklung von Ideen zu marktfähigen Produkten. Nicht nur der direkte Autobahnanschluss und die eigene S-Bahn-Station, sondern vor allem die Nähe zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen machen die Standortqualität aus. Rund 80.000 m² Bürofläche sind bereits vorhanden, weitere 60.000 m² können in Abstimmung mit den zukünftigen Mietern gebaut werden. Die ansässigen Unternehmen profitieren von kurzen Wegen, leistungsfähigen Kommunikationsnetzen und einem attraktiven Arbeitsumfeld.
www.step-gmbh.com
Ein Beispiel: In der Brennstoffzellen-Initiative Baden-Württemberg haben sich 2001 die „Forschungsallianz Brennstoffzellen Baden-Württemberg“, das „Kompetenz- und Innovationszentrum Brennstoffzelle der Region Stuttgart“ und das „Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm“ zusammengeschlossen. Die Mitglieder aus den Sektoren Elektronik (z.B. Bosch, Ballard), Luft- und Raumfahrt (z.B. Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt), Energiewirtschaft (z.B. EnBW) und Automobil (z.B. DaimlerChrysler) sowie hochspezialisierter Forschungseinrichtungen arbeiten hier gemeinsam an der Weiterentwicklung des mobilen, stationären und portablen Einsatzes der Brennstoffzelle.
www.brennstoffzellen-initiative.de/root/index.php
Für die Kommunikation innerhalb des Clusters Automobil Baden-Württemberg wurde die Webseite autoland-bw eingerichtet.
www.autoland-bw.de
Der Verband der Automobilindustrie VDA vereint zahlreiche Zulieferfirmen der Automobilindustrie deutschlandweit.
www.vda.de
